Nochmal Metallentfernung

Geschichten und Meinungen rund um Beinbrüche und Knieprobleme

Moderator: Andi Jacomet

Ingo
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von Ingo »

Hallo,

also ich würde das Metall immer rausnehmen lassen, wenn der Knochen stabil durchbaut ist, was in der Regal spätestens nach ca 9 Monaten bis 1 Jahr der Fall sein sollte, das ist meine persönliche Meinung .

Ich bin der Meinung das Metall ist und bleibt immer ein Fremdkörper am Knochen und wenn man da nochmal ran muß, dann muß sowie das Metall entfernt werden, spätestens bei einer evtl. TEP aber man sollte sich da vielleicht 2 Meinungen einholen.

Bei mir war es so, das keine Frage bestand ME oder nicht ,da ich keine Titanplatte hatte sondern normales Edelmetall ( sogenanntes Chirugenstahl) und das soll sowieso raus.

Ich würde es auch davon abhängig machen ob evtl. Beschwerden von dem Metall kommen können und ob sowieso nochmal eine Athroskopie gemacht werden soll, dann ist es ein Abwasch.

Die ME ist wirklich ein Klacks gegenüber der ursprünglichen Rekonstruktion des Tibiakopfes und Plateaus.

Liebe Grüße aus dem kalten Berlin.

Ingo

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joelinho
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von joelinho »

Hallo Anneliese!
Ich hab die ME auch schon hinter mir, ich glaube die Meisten lassen es entfernen, nur in Ausnahmefällen (Alter, OP-Risiko, Stabilitätsaufrechterhaltung) soll es drin bleiben.
Wir habe weiter oben schon einmal in einem eigenen Threat das Thema ausführlichst besprochen, bitte such ein wenig, da kannst du alle für und wider nachlesen.
Gruß, Joelinho

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Eterna
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von Eterna »

Salü Volker,
Cornsnowdiver hat geschrieben:Ich teile Euch dann die Entscheidung umgehend mit. Aber ich weiß "ja nie nicht", was noch dazwischen kommt
Da hat nichts dazwischen zu kommen, der Antrag wurde abgelehnt. Widerspruch nicht möglich. Da kann man nix machen.
Also lass hören wie du dich entscheidest.
Auch wenn ich durch meine ME wieder etwas wertloser werde, Titan steht ja gut im Kurs, :mrgreen: ist die Me für mich keine Frage. Bin froh wenn das Zeugs wieder raus ist.
Jaqueline: wenn du immer noch Anwärterin auf eine TEP bist, würd ich das Metall entfernen lassen, ehe es zu sehr zu Dir gehört. Aber das ist nur meine Meinung.

LG Marion
Alle sagten: " Das geht nicht !"
Dann kam einer, der wusste das nicht
und hat es gemacht.

Saphira
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von Saphira »

Hallo Nina
Ich freue mich zu hören das Du die ME so gut hinter dich gebracht hast und wünsche Dir weiter alles Gute. Da Du ja auch zu den Hundeopfern zählst, wollte ich Dich mal Fragen, ob die Ärzte Dich auch so ungläubig angesehen haben als Du den Unfallhergang geschildert hast. Als der dritte Arzt dann auch noch meinte, dass man solche Frakturen eigentlich nur nach Verkehrsunfällen hat ,war ich drauf und dran zu sagen, es wäre ein Dackel gewesen wäre. In Wirklichkeit war es ein Labrador, der mit meinem Hund wie wild getobt hat. Ich habe mit Erstaunen gelesen, dass die gegnerische Versicherung bei Dir sogar die Gassigänge bezahlt hat. Ich bin mir nicht sicher, ob sowas bei mir auch möglich ist, da mein Hund ja mit beteiligt war. Das einzige was ich weiss, ist, das meine Krankenversicherung sich die entstandenen Kosten mit der gegnerischen Versicherung teilt. Übrigens hatte ich bis vor zwei Wochen das Glück, das mein Bruder( hat selber einen Hund) meinen immer mitgenommen hat. Dann ist mein Bruder für ein paar Tage in den Skieurlaub gefahren und es kam der Anruf " Nicht erschrecken, hatte einen Skieunfall, glatter Bruch im linken Knie und Bänderriss". Jetzt haben wir 2 kaputte linke Knie, 4 blaue Gehhilfen und 2 grosse nicht ausgelastete Hunde. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen. Immer wenn ich jetzt meinen Bruder treffe und wir so einträchtig nebeneinander herhumpen lachen wir wirklich.
Gruss Saphira

Nina
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von Nina »

Meine Güte, die Geschichte mit Deinem Bruder noch dazu ist ja hart. Zu den Hunden: Ich bin ja von 2 fremden Hunden umgerannt worden, mein eigener war nicht beteiligt. Die Haftpflichtversicherungen der beiden Hundebesitzer teilen sich den Schaden. Ob Du auch einen Gassigänger bezahlt bekommst, wenn Dein eigener Hund beteiligt war, weiß ich nicht. Wenn aber schon die OP-Kosten 50/50 abgerechnet werden, würde ich es mit dem Argument mal probieren, ob Du die Hälfte bekommst. Ich habe allmählich den Eindruck, dass es so selten nicht ist, dass Hunde diese Art Verletzung verursachen. Hier im Forum sind wir 3 oder 4 und ein Chirurg aus der Nachbarschaft sagte mir auch, dass das mit Hunden öfter vorkommt.

Seidenpfötchen
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von Seidenpfötchen »

Hallo Anneliese,

eigentlich bin ich ja ein Befürworter zum Entfernen des Metalls, es ist und bleibt ein Fremdkörper, der da nicht so hin gehört und bei einem nochmaligem Sturz die Verletzungen noch dramatischer ausfallen würden.

Aber du hattest ja keine Verletzung und bei einer Umstellung sieht es wieder anders aus, durch die op hat man ja eine Fehlstellung korrigiert. Durch das entfernen des Metalls besteht ja die Gefahr das das Bein eben wieder in diese verfällt.

Diese Gefahr besteht auch bei uns ( Unfall ), aber da ist es nicht so schlimm, da in der Regel unser Tibiakopf noch keine Vorschäden hatte. Sollte es bei uns auftreten, haben wir noch ein paar Jährchen, bis wir auf der Felge laufen.

Ob du dir das Metall heraus nehmen lässt, musst du halt genau abwägen. Wenn die Umstellung geglückt ist und du keinerlei Beschwerden mit dem Metall hast, du keine riskanten Sportarten machst und zu Hause nur einen kleinen Schoßhund hast, würde ich das Risiko nicht eingehen, das das Bein wieder in X oder O verfällt.

Aber diese Entscheidung kann dir keiner Annehmen, wie auch immer du dich entscheidest, es ist die Richtige.

ein ins O gefallenes
Seidenpfötchen

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Eterna
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von Eterna »

Salü Seidenpfötchen,
ähm, da müßte ich dir jetzt mal widersprechen :oops: .Bei der Umstellung wird der Knochen, aufgesägt und dann wird entweder ein keilförmiges Stück entnommen und die Knochen wieder aufenander gesetzt (closed wedge)...oder wie bei Jaqueline und mir der Fall,der Knochen wird aufgesägt/ durchgesägt auseinandergespreitzt ( open wedge). Bei beiden Varianten wird der Bruch dann mit einer Platte , meistens Tomofix, fixiert. Bei der open wedge muß sich dann die, durch das aufspreizen , entstandene Knochenlücke wieder aufbauen und bei der closed wedge verheilt es wie ein normaler Bruch. Bei beiden Variaten besteht keine Gefahr das der Knochen in seine ursprüngliche Fehlstellung zurück rutscht...wäre gar nicht möglich. Die Platte dient nur zur Stabilisation während der Heilungsphase da in dieser Zeit der Bruch sonst verrutschen bzw die Knochenlücke sich wieder schließen würde. Nachdem der Spaß dann ausgeheilt ist ist auch die Platte überflüssig.
Sorry, möchte nicht klugscheißern :oops: :oops:

LG Marion
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Dann kam einer, der wusste das nicht
und hat es gemacht.

Seidenpfötchen
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von Seidenpfötchen »

Hallo Eterna,

natürlich hast du recht und somit ist es kein Klugscheißern.

Warum es trotzdem ab und zu auftritt konnte mir auch so keiner schlüssig und nachvollziehbar erklären.
Vielleicht sind es auch ganz einfache Montagsfehler - nur von mir spekuliert - lach

LG
Seidenpfötchen

JayLes
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von JayLes »

Hallo,

ich wurde vor gut einem jahr ( juli 2019) am fuss ooeriert. Knick senk fuss., begradigung des fusses in form von verse um 10 mm versetzt. Die op an sich verlief gut, der heilungsprozess mit vielen komplikation. Angefangen mit blutblase an der op naht, dann entzündung der wunde und der knochen wollte einfach nicht zusammen wachsen, musste daher 12 wochen statt 6 bis 8 wochen den gips tragen. Lief 5 monate auf krücken, war seid dem nie schmerzfrei, muss noch immer schmerzmittel nehmen und nun sagte meine orthopädin dass das metall wahrscheinlich raus muss.
Das soll wohl im juli sein. Doch seid 4 tagen ist der fuss nun mega dick und ich kann die verse nicht belasten auf grund von sehr starken schmerzen.
Vor 2 wochen war ich bei der orthopädin wo sie mir gesagt hatte dass das metall raus muss im juli. Weil mein fuss trotz physio usw total versteift und das gewebe um das metall und den ganzen kñochelbereich total hart ist. Zudem ist weiter unten an der aussenswite eine zweite schwellung und man fühlt einen hubbel der bei berührung extrem achmerzt und der definitiv vor ca ner woche noch nicht da war.
Die letzten wochen hatte ich auch das gefühl dass der fuss sich durch drückt wie zb ein brett was an den enden auf stützen liegt und man in der mitte druck ausübt.
Nun meine frage ob meine beschwerden und das durchdrücken zusammen hängen kann oder einfach daran liegt dass das metall ( 4 schrauben und ne platte) vom körper abgestossen wird und ob ich damit schnellst möglich zum arzt sollte oder einfach auf einen termin warten soll.
Ich bin unsicher weil schmerzen hatte ich wo das gewebe verhärtet ist immer aber seid 4 tagen nun extreme schmerzen in der verse direkt.
Und wenn das metall entfernt wird ob dann die möglichkeit besteht dass der heilungsprozess wieder so voller komplikationen verlaufen könnte.
Weiß zur zeit nicht was ich machen sollte.
Vielleicht hat ja einer ratschläge für mich.
Danke

Bruchpilot
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Re: Nochmal Metallentfernung

Beitrag von Bruchpilot »

Hallo JayLes,
Dies ist ein Forum für Knieverletzungen.
Du solltest Dir zur Beantwortung Deiner Fragen ein Forum suchen, dessen Thematik Fussverletzungen sind. Ich denke, dort kann man Deine Fragen besser beantworten.
Dir gute Besserung und frohe Ostertage,
Bruchpilot
Wenn Du fliegen willst, mußt Du das loslassen, was Dich runter zieht!

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