Tibiakopfimpressionsfraktur mit kleinem Knochenfragment
Verfasst: So Mai 17, 2026 7:00 am
Ich heiße Annette, bin 55 Jahre alt und mich hat es am Samstag, 28.03.2026, auch erwischt mit einer Tibiakopfimpressionsfraktur mit einem kleinen Knochenfragment. Ich sortiere mich mal in die Kategorie Reiten ein.
Ich wollte auf mein Pferd steigen, verhängte mich irgendwie mit meinem Reitregenmantel, wurde dadurch blockiert und hing dann mit dem Knie über der hinteren Sattelkante fest. Dann rutschte ich runter und drehte dabei das Knie über die hintere Sattelkante. Aufgrund des stechenden Schmerzes war mir gleich klar, dass da etwas kaputt gegangen ist. Im örtlichen Krankenhaus wurde die Tibiakopffraktur diagnostiziert. Ich wurde mit einer Mecronschiene wieder nach Hause geschickt und sollte mich um ein CT kümmern. Mit diesem sollte ich mich in der Ambulanz wieder vorstellen. Dann sollte die Entscheidung für oder gegen eine OP getroffen werden. Auf Anraten eines Verwandten, der im UKE Hamburg in der Unfallchirurgie Arzt ist, war ich dort ambulant für das CT und ein MRT und dort wurde donnerstags dann auch operiert und die Fraktur mit vier Schrauben versorgt. Am Ostersonntag durfte ich dann wieder nach Hause. Seit der OP trage ich eine Orthese mit (theoretischer) Beugung bis 90° und 15kg Teilbelastung. Am Freitag war Röntgenkontrolle und es sieht sehr gut aus. Die Beugung ist nicht mehr beschränkt und ich soll unter Anleitung der Physiotherapie auf halbes Körpergewicht aufbelasten und in zwei Wochen auf dreiviertel Körpergewicht. In drei bis vier Wochen dann auf volles Körpergewicht je nach dem wie das Knie reagiert. Die Orthese soll ich noch 6 Wochen rund um die Uhr tragen. Dann ist noch mal Röntgenkontrolle.
Im Moment schaffe ich mit runterhängenden Beinen im Sitzen etwa 85° Beugung, beim Anwinkeln im Liegen sind es nur 70° bis 75°. Und das geht irgendwie gefühlt nicht vorwärts. Generell geht das Beugen bei der Physiotherapie ohne die Orthese besser als zuhause mit der Orthese. Leider darf ich laut Arzt die Beugung eigenständig nicht ohne Orthese trainieren. Die Orthese sitzt aber meinem Empfinden nach auch nicht so gut und rutscht gerne runter, wenn ich nicht alles mega fest zuziehe. Aber dann drückt sie auch. Wie lange musstet ihr die Orthese rund um die Uhr tragen?
So langsam fällt es mir zunehmend schwer auf dem Rücken zu schlafen. Auf der gesunden Seite kann ich aufgrund von starken Schmerzen in der Hüfte nicht liegen und dummerweise habe ich beim Arzt vergessen zu fragen, ob ich mich auf die verletzte Seite legen darf. Wann konntet ihr wieder auf der Seite mit dem verletzten Knie liegen?
Ich sehne die Vollbelastung herbei und bin mal gespannt wie lange es dann dauern wird, bis ich halbwegs gut ohne Krücken laufen kann. Und wann ich wieder mit dem Hund laufen und mit dem Pferd etwas machen kann. Das fehlt mir schon sehr.
Ich hatte vor 20 Jahren schon mal das Schienbein gebrochen und weiß daher schon, dass zwischen ohne Krücken laufen dürfen und ohne Krücken laufen können, noch mal ein Riesenunterschied ist.
Ich wollte auf mein Pferd steigen, verhängte mich irgendwie mit meinem Reitregenmantel, wurde dadurch blockiert und hing dann mit dem Knie über der hinteren Sattelkante fest. Dann rutschte ich runter und drehte dabei das Knie über die hintere Sattelkante. Aufgrund des stechenden Schmerzes war mir gleich klar, dass da etwas kaputt gegangen ist. Im örtlichen Krankenhaus wurde die Tibiakopffraktur diagnostiziert. Ich wurde mit einer Mecronschiene wieder nach Hause geschickt und sollte mich um ein CT kümmern. Mit diesem sollte ich mich in der Ambulanz wieder vorstellen. Dann sollte die Entscheidung für oder gegen eine OP getroffen werden. Auf Anraten eines Verwandten, der im UKE Hamburg in der Unfallchirurgie Arzt ist, war ich dort ambulant für das CT und ein MRT und dort wurde donnerstags dann auch operiert und die Fraktur mit vier Schrauben versorgt. Am Ostersonntag durfte ich dann wieder nach Hause. Seit der OP trage ich eine Orthese mit (theoretischer) Beugung bis 90° und 15kg Teilbelastung. Am Freitag war Röntgenkontrolle und es sieht sehr gut aus. Die Beugung ist nicht mehr beschränkt und ich soll unter Anleitung der Physiotherapie auf halbes Körpergewicht aufbelasten und in zwei Wochen auf dreiviertel Körpergewicht. In drei bis vier Wochen dann auf volles Körpergewicht je nach dem wie das Knie reagiert. Die Orthese soll ich noch 6 Wochen rund um die Uhr tragen. Dann ist noch mal Röntgenkontrolle.
Im Moment schaffe ich mit runterhängenden Beinen im Sitzen etwa 85° Beugung, beim Anwinkeln im Liegen sind es nur 70° bis 75°. Und das geht irgendwie gefühlt nicht vorwärts. Generell geht das Beugen bei der Physiotherapie ohne die Orthese besser als zuhause mit der Orthese. Leider darf ich laut Arzt die Beugung eigenständig nicht ohne Orthese trainieren. Die Orthese sitzt aber meinem Empfinden nach auch nicht so gut und rutscht gerne runter, wenn ich nicht alles mega fest zuziehe. Aber dann drückt sie auch. Wie lange musstet ihr die Orthese rund um die Uhr tragen?
So langsam fällt es mir zunehmend schwer auf dem Rücken zu schlafen. Auf der gesunden Seite kann ich aufgrund von starken Schmerzen in der Hüfte nicht liegen und dummerweise habe ich beim Arzt vergessen zu fragen, ob ich mich auf die verletzte Seite legen darf. Wann konntet ihr wieder auf der Seite mit dem verletzten Knie liegen?
Ich sehne die Vollbelastung herbei und bin mal gespannt wie lange es dann dauern wird, bis ich halbwegs gut ohne Krücken laufen kann. Und wann ich wieder mit dem Hund laufen und mit dem Pferd etwas machen kann. Das fehlt mir schon sehr.
Ich hatte vor 20 Jahren schon mal das Schienbein gebrochen und weiß daher schon, dass zwischen ohne Krücken laufen dürfen und ohne Krücken laufen können, noch mal ein Riesenunterschied ist.