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Geschichten und Meinungen rund um Beinbrüche und Knieprobleme

Moderator: Andi Jacomet

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Julia
Beiträge: 1
Registriert: Do Mai 20, 2021 7:55 pm
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Neues Mitglied

Beitrag von Julia »

Hallo zusammen.
Ich heisse Julia, bin 33 Jahre alt und komme aus Österreich. Am 20. März 2021 hat sich auch mein Leben verändert. In der früh auf dem Weg zur arbeit rutschte mir das hinterrad vom moped weg und da war es schon passiert. Nach einer halben stunde auf der strasse liegend kam endlich der rettungswagen. Rauf auf die liege und ab ins krankenhaus. Mein knie verdreht und nach einer panischen röntgenaufnahme von den ärzten, ab zum ct und dann die diagnose: schienbeinkopfzertrümmerung, schienbeinbruch, knöcherner kreuzbandausriss, komplexer miniskusriss und 2 angeknaxte rippen. Nach kurzer panikattacke meinerseits sofort in den op, kreuzstich und notoperation mit externem fixateur über den gesamten fuss. 5 tage später die nächste op. Sie hatte überlegt mir gleich eine knieprothese einzusetzen, ironischerweise war das knie zu demoliert. Also folgte eine 4 stunden op, wieder mit kreuzstich und 2 großen platten und 13 schrauben. 5 tage nach der op endlich nach hause wo meine 2 kleinen kinder schon warteten und nicht verstanden warum sie nicht auf mama herumhupfen durften :?:
Jetzt, 9 wochen später, seit gestern endlich teilbelastung erlaubt. Meine ersten gehversuche schauen eher spastisch aus :D
Prognose vom arzt: es verheilt alles den umständen entsprechend gut aber das knie ist und bleibt eine katastrophe, ich werde wohl eher früher als später eine prothese benötigen. In 4-6 wochen wenn vollbelastung möglich ist beginne ich mit der ambulanten reha.
Ich freue mich auf austausch mit gleichgesinnten :)

Smiley
Beiträge: 44
Registriert: Di Aug 25, 2020 4:30 am
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Re: Neues Mitglied

Beitrag von Smiley »

Hallo Julia!
Oje, das tut mir leid! Auch ich bin aus Österreich; ich hatte jedoch nur einen knöchernen Kreuzbandausriss im Februar 2020 beim Skifahren. Und selbst das war ein ziemlich mühsamer Verlauf, mit langwierigem Knochenmarksödem, Meniskusruptur und deutlich ausgedünntem Kreuzband. Bei mir konnte es konservativ mit mehrwöchigen Gipsverband über das gesamte Beim behandelt werden. Danach war das Kniegelenk versteift und ich konnte das Bein insgesamt 4 Monate nicht richtig bewegen, was ich durch Physiotherapie langsam erlernen musste. Ich habe auch 2 Kinder (im Volksschulalter) und verstehe, wie mühsam es ist, mit eingeschränkter Knie-Funktion mit den Kindern etwas zu unternehmen usw. Nun geht es mir vom Knie her wieder viel besser. Ich wünsche Dir auch einen guten Heilungsverlauf und alles Gute!
Liebe Grüße Smiley

Limone
Beiträge: 71
Registriert: So Feb 23, 2020 10:51 am
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Re: Neues Mitglied

Beitrag von Limone »

Hallo Julia,

Geduld ist wohl das wichtigste jetzt.
Mit kleinen Kindern ist der Alltag doppelt schwer zu bewältigen.
Meine zwei Kinder sind schon Teenager, aber das hat mir auch schon gereicht. Mithelfen war wegen der Hormone auch nicht
So angesagt. Aber anziehen können sie sich alleine und ein Brot schmieren geht auch.

Motorradunfall hatte ich zwar auch schon, aber die Tibiakopffraktur habe ich mir beim Bouldern zugezogen.
Dass du jetzt schon eine ambulante Reha genehmigt bekommen hast ist super. Bei mir hat man erst mal abgewartet, ob es nicht ohne
Geht. Die Reha hatte ich nach ca. 20 Wochen, das war schon recht spät, hat aber doch sehr viel gebracht.
Ich hatte ebenfalls 2 große Platten und 15 Schrauben (sind vor 9 Wochen entfernt worden).
Ich hoffe, Du hast viele helfende Hände für Dich und Deine kleinen Kinder.

Gute Besserung,lG Limone

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