Schwanger und Tibiakopffraktur

Geschichten und Meinungen rund um Beinbrüche und Knieprobleme

Moderator: Andi Jacomet

ikki
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Re: Schwanger und Tibiakopffraktur

Beitrag von ikki »

Liebe Tibiamamma!

Herzlichen Glückwunsch zum Töchterchen!!! :)
Toll, dass es dir besser geht! Ich hoffe es geht nun rasch weiter Bergauf :)
Liebe Grüsse, ikki

Limone
Beiträge: 37
Registriert: So Feb 23, 2020 10:51 am
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Re: Schwanger und Tibiakopffraktur

Beitrag von Limone »

Hallo Tibiamamma,

Herzlichen Glückwunsch.
Rundes Gangbild: hatte ich leider sehr lange nicht (ca. 7 Monate),
Da ich stark Muskeln abgebaut hatte, das Knie sehr instabil war und auch Oberschenkel,
Gesäßmuskeln abgebaut hatten.
Mit der Reha hat sich das geändert, ich habe aber dann trotzdem meistens wieder die Nordic Walking Stöcke genommen,
Wenn ich mehr als 10 Min unterwegs war. Ca. 6 Wochen nochmal.
Jetzt ist das Gangbild annähernd rund und ich gehe wieder normale Alltagsstrecken ohne die Stöcke.
So im Nachhinein kann ich nur empfehlen (soweit das mit dem Nachwuchs geht), beide Gehhilfen oder die Nordic Walking
Stöcke zu nehmen, bis Du gleichmäßig läufst. Beim Humpeln verspannt sich auch vielleicht mal der Rücken, Hüfte...
Das andere Bein ist auch nicht mehr in ‚Normalstellung.
Mit Kinderwagen ist das Problem mit dem Humpeln wahrscheinlich auch weniger, ich hatte für zuhause so einen Toilettenwagen, den ich fremdverwendet und mit dem ich Sachen transportiert geschoben habe. :wink:

Viel Freude mit Deiner Tochter :)
Limone

BlueCat
Beiträge: 20
Registriert: So Aug 23, 2020 10:15 am
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Re: Schwanger und Tibiakopffraktur

Beitrag von BlueCat »

Hallo Tibiamama, hallo Limone,

die Sache mit den Verspannungen beim Humpeln kann ich bestätigen. Hatte vor 1,5 Jahren eine Bandscheiben-OP an der LWS wegen massiver Ausfallerscheinungen im linken Bein. Die Lähmungen waren nach der OP erstmal noch schlimmer, also bin ich viel spazieren gegangen, später intensiv gewalkt - immer humpelnd, oft an die Grenzen meiner Kräfte und immer in dem Glauben, mir was Gutes zu tun. Letztlich habe ich mir damit enorme Verspannungen in Oberschenkel, Hüfte und Rücken zugezogen.

Richtige Probleme hatte ich mit permanent blockierten Brustwirbeln - und das alles wegen ungewohnter Schonhaltung, veränderter Statik. Übrigens kam keiner auf die Idee, mir Krücken, geschweige denn einen Rollstuhl oder einen Rollator zu verschreiben. Ich glaube, das hätte viele Probleme verhindern können.

Bin jetzt noch in Woche 4 bei Null Belastung (jetzt zur Abwechslung mal rechts) und sehr gespannt, an welchen Ecken und Enden es demnächst bei zunehmender Belastung zwacken wird, das Krückenlaufen fördert ja jetzt schon interessanten Muskelkater zutage :roll:

Ich glaube, neben Aufbau der verlorenen Muskelgruppen sind Balanceübungen sind enorm wichtig, die Mitte wiederfinden, den Beckenboden als mittigen Stabilisator trainieren, die kleinen Muskeln und Sensoren ansprechen, die den Körper langsam wieder in den Gleichklang bringen ... und das braucht Zeit ...

Euch beiden alles Gute,
BlueCat

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