Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Geschichten und Meinungen rund um Beinbrüche und Knieprobleme

Moderator: Andi Jacomet

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catwoman
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Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von catwoman »

Habe bisher nur gelesen,möchte mich kurz vorstellen.
1.5.2012:Kreislaufschwäche Sturz vom Pferd
Diagnose:Fractura impressa comminuta condyl.lat.tibiae sin
Commotio cerebri
3.5.2012:OP mit Vollnarkose
Offene Reposition,Aufstopfung,Endobonunterfütterung,Verschraubung lateraler Schienbeinkopf

8Wochen Oberschenkelgips bis zu den Zehen Null Belastung
Nach 8Wochen bis 12Wochen Teilbelastung, ab 12Wochen Vollbelastung
Habe so viel gelesen was ich genau so empfunden habe. Finde dieses Forum fantastisch.Glaube nicht, dass jemand,der das nicht erlebt hat diese Gefühle nachempfinden kann.
Als ich nach 8Wochen den Gips hinunter bekommen habe, dachte ich nun würde alles besser werden. Das Gegenteil war der Fall.Ich hatte schlimme Schmerzen und konnte 2 Nächte nur im Sitzen schlafen, weil ich das Bein nicht mehr schmerzlos oben lagern konnte.
Seit 1.Oktober gehe ich wieder arbeiten.
Ich gehe auch wieder ohne Krücken, habe aber oft Schmerzen beim Gehen,Sitzen.
Habe 2 Schrauben im Knie, die wieder entfernt werden
Kann mir jemand sagen wann das besser wird?
Lg catwoman

Seidenpfötchen
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von Seidenpfötchen »

Hallo Catwoman,

herzlich Willkommen bei uns.

Pferde Unfälle haben wir hier einige. Ich hatte vor 4 Jahren ein Fahhradunfall.

Es ist aber immer wieder erstaunlich, wie so ein Tibiakopf behandelt wird. Wobei op und Gips eher die Ausnahme sind.

Die schlimmste Zeit hast du ja schon hinter dir und für den Rest brauchst du Geduld.
Muskeln, Sehnen und Bänder müssen wieder aufgebaut, gedehnt und gestreckt werden und das geht nicht von Heut auf Morgen.

Wie lange das dauert kann dir hier auch keiner genau sagen, bei dem einen geht es schneller und der andere wurschtelt Jahre. Kommt auch darauf an, wie schwer die Verletzung war, ob alles planmäßig verheilt ist und ob du vorher Muskelmäßig gut ausgestattet warst.

Und Schmerz ist immer ein Zeichen, von zuviel oder verkehrt.

Wenn du noch Fragen hast, stell sie.

Bis bald
Seidenpfötchen

catwoman
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von catwoman »

hallo seidenpfötchen!
Habe schon viel von Dir gelesen.Bist wohl schon Expertin im Tibiakopfforum.
Bin derzeit etwas frustriert,weil ich dachte das mit den Schmerzen würde langsam, aber doch irgendwann besser werden.
Zu meinen Daten:
Bin weiblich, 55 Jahre alt und bis zu meinem Unfall jeden oder jeden zweiten Tag auf einem Pferd geritten ,also doch nicht ganz unsportlich gewesen.Wohne in Österreich in der Nähe von Wien.
Glaube dass der Schmerz beim Gehen von den Schrauben verursacht wird, weil es rechts und links von der Kniescheibe schmerzt.
Schrauben kommen aber laut Arzt erst nach einem Jahr wieder raus.
Wünsche Dir noch einen schönen Abend
Catwoman

Seidenpfötchen
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von Seidenpfötchen »

Hallo Catwoman,

ich habe damals das Forum erst nach einem Jahr gefunden, so das meine Informationsquelle mehr oder weniger nur die Doktorarbeiten waren, die im Netz waren. Denn ich wollte Informationen, warum und weswegen ich nicht laufen konnte und warum das alles solange dauert, ich wollte Antworten. Und eine TEP habe ich abgelehnt.

Gespickt mit diesem Wissen, dauerte die Heilung trotzdem noch an -Lach
Und geteiltes Leid, ist halbes Leid.

Aber ich bin kein Maßstab, da meine Verletzung doch sehr komplex war.

Die Schmerzen links und rechts können auch von der Kniescheibe kommen, da sie wahrscheinlich noch nicht rund läuft. Eine Bandage hilft da.

Die Metallentfernung sollte man spätestens nach einem Jahr machen. Ab 60 rät man eher zum drin lassen. Aber da bist du ja noch weit entfernt von.

Viele Grüße nach Wien, vom Urgestein - Lach
Seidenpfötchen

catwoman
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von catwoman »

Guten Morgen
Seidenpfötchen.Hätte nicht gedacht, dass mir noch einer in der Nacht antwortet.
Habe Deine Geschichte noch einmal gelesen und stelle fest, dass ich noch Glück im Unglück hatte. Trotzdem war es die schlimmste Zeit meines Lebens.Hatte, ausser bei der Geburt meiner 2Kinder noch nie so viel Kontakt mit Ärzten.Bin dennoch froh, dass es sie gibt.
Habe aber jetzt schon einen ziemlichen Bammel (auf deutsch Angst :lol: ) vor der ME.
Nach der Vollnarkose war mir sehr schlecht.
Du hast ja die Narkose immer vertragen?
Darf ich fragen wie alt Du bist? (Habe vielleicht überlesen)
Wünsche Dir einen schönen Sonntag catwoman

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Eterna
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von Eterna »

Salü Catwoman,

auch ich möchte dich ersteinmal recht herzlich Willkommen heissen in unserer oft doch sehr lustigen Runde!!

Es ist leider so wie Seidenpfötchen es sagt...so eine Verletzung ist nicht damit erledigt, dass der Bruch wieder verheilt ist. Da du ja zu den wenigen gehörst die mit einem Gips versorgt wurden, haben deine Muskeln und Bänder noch mehr aufzuholen als es eh schon der Fall ist! nach 6 Monaten ging es hier, soweit ich weiß noch keinem wirklich gut...du liegst also gut im Rennen und es wird besser werden...wenn auch langsam.

Die ME, zumal wenn es " nur" zwei Schrauben sind, ist im Vergleich zu dem was du hinter dir hast pillepalle....gaaanz ehrlich!! Da brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Die meißten Ärzte sagen ME nach einem Jahr. Meiner zuerst auch....aber verursacht das Metall Probleme, spricht nichts dagegen es nach vollständig ausgeheiltem Bruch, entfernen zu lassen. Mountainlaover und Bondgirl haben es gerade erfolgreich hinter sich gebracht und auch mir hatte es Mc Dreamy nach gut 6 Monaten angeboten. Hattee aber vorgezogen noch zu warten, da meine probleme nichts mit meinem Metall zu tun hatten.
'
Wenn du die Narkose nicht vertragen hast, ging mir nach drei Op's auch so, lass dir eine anderes Mittel geben. Mir hat's beim letzten Mal geholfen und ich werde beim nächsten Mal auf das andere Mittel bestehen 8)

Ich hoffe du fühlst dich wohl bei uns..

LG Marion
Alle sagten: " Das geht nicht !"
Dann kam einer, der wusste das nicht
und hat es gemacht.

bondgirl1976
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von bondgirl1976 »

Hallo Catwoman,

auch von mir ein herzliches Willkommen! Das ist ja blöd, dass es beim Reiten passiert ist, ich bin selbst eine recht engagierte Reiterin und als ich im Forum gelesen hatte, dass es diese Bruchform beim Reiten häufiger gibt, hat mir das doch einiges verhagelt.
Es ist immer wieder interessant, wie unterschiedlich der Bruch behandelt wird!
Wegen der ME kann ich Deine Angst verstehen! Ich habe mir die Platte, Schrauben und Drähte schon vor Ablauf des einen Jahres entfernen lassen, zum Einen, weil es beruflich grad gut gepasst hat (mein Arbeitgeber sollte nicht über Gebühr belastet werden), zum Anderen löste das Metall bei mir eine starke Wetterfühligkeit aus. Letzteres ist jetzt wie weggeblasen! :)
Die Narkosen habe ich beide Male sehr gut vertragen, schlecht war mir überhaupt nicht, ich habe aber vor der OP ein "Vomexzäpfchen" verlangt, das wirkt dann unmittelbar nach der Narkose.
Die ME selbst war komplikationslos, die ersten zwei Tage hatte ich Schmerzen, dann nicht mehr. Seit Donnerstag (eine Woche post OP) gehe ich ohne Krücken, die Naht ist trocken und heilt gut, hab keinerlei Schmerzen oder sonst was. Also alles super!
Wie ist denn die Beugung und Streckung bei Dir? Da du lange einen Gips hattest, kann es gut sein, dass die Kapsel stark geschrumpft ist und der Dehnungsschmerz dieser kann sehr unangenehm werden. Evtl wäre es auch gut, wenn Du Dir eine weitere ärztliche Meinung einholst oder Dir mal einen guten PT nimmst.
Dir noch einen schönen und vorallem schmerzfreien Sonntag!

LG Bondgirl

catwoman
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von catwoman »

Vielen Dank für Eure freundliche Begrüssung.
Habe dieses Forum leider erst vor kurzem gefunden.Hätte Eure netten Worte schon früher brauchen können war zeitweise schon sehr deprimiert mit dem Gefühl, dass das Leben ohne mich weitergeht.
Nach 8Wochen Gips ohne die Möglichkeit das Knie abzubiegen war trotz KG anfangs die Beugung von 30Grad kaum zu steigern.Daher auch keine Möglichkeit mit dem Auto zu fahren.
War 5Monate im Krankenstand.Brauche mein Auto um an meinen Arbeitsplatz nach Wien zu gelangen.Derzeit liegt die Beugung bei 90bis 100 Grad und ich bin schon froh darüber.
Servus Bondgirl!
Lass Dir nicht die Freude am Reiten nehmen. Habe festgestellt, dass diese Verletzung am häufigsten Schifahrer betrifft.Bin schon hin und wieder vom Pferd gefallen und hatte nur geprellte Rippen und blaue Flecken.Diesmal war es heiss und mein Kreislauf hat versagt.Habe nichts vom Sturz mitbekommen .Dürfte mit dem Fuss unter das Pferd gekommen sein???
Servus Eterna!
Bei Deiner OP dürfte ja nicht alles so gut gelaufen sein.Wünsche Dir gute Besserung.
Ganz liebe Grüsse an Euch alle catwoman :lol:

Seidenpfötchen
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von Seidenpfötchen »

Hallo Catwomen,

meine Narkose war wahrscheinlich sehr gut eingestellt, ich hatte überhaupt keine Probleme.
Da ich mein Gewicht nicht kenne und sie mich auch nicht wiegen konnten, mussten sie es nach der alten Methode berechnen - lach (wer schummelt, dem wird halt schlecht - lach )

Und je mehr falsche Zähne man hat, desto behutsamer muss man mit ihm umgehen. Da dürfte man dann schummeln - lach

Vor der ME brauchst du keine Angst zu haben, sie ist einfach befreiend. Vor allem wenn man hinter diese Geschichte endlich die Buchhalternase ( hacken ) setzen kann.

Eine Nachtantwort wirst du von mir eher erwarten können, für Vormittag ( ich meine natürlich früh ) ist dann eher Eterna zu ständig. Ich frage mich da jedes mal, was man mitten in der Nacht schon rum schleichen muss. - lach

LG
Seidenpfötchen

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Eterna
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von Eterna »

Salü,
catwoman hat geschrieben:Bei Deiner OP dürfte ja nicht alles so gut gelaufen sein
Ganz im Gegenteil...die letzten 4 sind sogar super verlaufen...nur war mir bei den ersten Drei halt übel...allerdings erst nach einigen Stunden :roll: ,also meist gegen Abend hing mit dem Morphin zusammen...behauptet jedenfalls der Narkosearzt :wink: und gab mir bei der letzten ein anderes Mittel und siehe da nix mit Übelkeit 8) .
Gepfuscht wurde vor 20 Jahren und dann bei einer lapidaren Meniskus op. Wenn du Zeit und Lust hast kannst du das nachlesen unter " Freiwillig zersägte möchte Hallo sagen". Aber nur wenn du möchtest :mrgreen:
Seidenpfötchen hat geschrieben:für Vormittag ( ich meine natürlich früh ) ist dann eher Eterna zu ständig. Ich frage mich da jedes mal, was man mitten in der Nacht schon rum schleichen muss. - lach
Pfff, mitten in der Nacht? Um 10Uhr morgens?? Da bist du kurz nach Mitternacht eindeutig früher am Morgen unterwegs...nicht das das irgendeine Rolle spielt, wollte es nur mal sooooo nebenbei erwähnt haben.
Sollte aber wohl mal auf Winterzeit umschalten stelle ich gerade fest :mrgreen:

LG Marion
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Saphira
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von Saphira »

Hallo Catwoman
Auch von mir noch ein herzliches Willkommen :lol: Ich gehöre zu den Wenigen hier, die ebenfalls mit einem Gips versorgt wurden, zumindest nach der ersten OP. Diese Wochen waren ein einziger Albtraum :evil: ,aber das brauche ich dir ja nicht sagen :mrgreen: Aber das liegt zum Glück hinter uns :lol: Wenn du so Probleme mit der Vollnarkose hast, wäre vielleicht eine Spinalanästhesie eine gute Alternative. Bei meiner 2.OP habe ich diese Form gewählt und war sehr zufrieden. Wenn also bei mir die ME ansteht, werde ich es wieder so machen. Übrigens bist du nur eine Woche nach mir operiert worden :wink:
Liebe Grüße
Saphira

baeumchen
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von baeumchen »

Hallo Catwoman,

auch von mir ein herzliches Willkommen in unserem Forum. Schön dass du uns nun doch noch gefunden hast :lol: . ich kann nur bestätigen, dass dies Forum hier einfach die weltbeste Unterstützung ist die man finden kann. Ich bin selbst nen Fahrradunfall und nun nach 3 OPs in Monat 14 Krankenstand. Bei mir ist also so einiges schief gelaufen und nun zickt mein Knie einfach noch ordentlich rum (laange geschichte, unter Neues Tibiakopfopfer zu lesen -ö wenn du irgednwnn mal Lust und Zeit hast)
Zur Narkoseübelkeit: Nach der ersten OP gings mir auch schlecht und musste mich sogar übergeben - nach den anderen beiden gings mir gut und ich hab abends sogar wieder was gegessen. Würd das einfach vor der OP noc mal mit dem Narkosearzt bespreche, denn die haben ja zig Möglichkeiten die Narkose zu steuern. Trotz der scheren 2. OP hatte ich da wohl nur ne leichte Narkose da sie mir nen Schmerzblock in die Leiste gesetzt haben und siehe da - narkosetechnisch gings mir gut.
Bezüglich der Schmerzen im Knie muss man genau schauen wo die Ursache ist - inzwischen tendiere ich zunehmend mehr auf Seidenpfötchens Theorie der Über- oder Fehlbelastung. Dachte selbst lange zeit dass mein Probleme im knie vom Metall kommen - nun ist das Metall im Zuge der Umstellungsosteotomie rausgenommen worden (und neues wieder rein) und die Probelme sind trotzdem geblieben. Es kann aber sicher auch mal ne Schraube schuld sein...
Leider brauchen wir wohl alle Geduld Geduld Geduld.... Und DAS ist wirklich das Schwierigste an unserer Verletzung.

Wünsch dir nun erstmal ganz viel Spaß bei uns und frag alles was du auf dem Herzen hast. Hier gibts gaaaanz viel tolle Unterstützung und immer viel zu lachen :mrgreen:

Ganz liebe Grüße

Das Baeumchen oder GSB genannt

Mietzi
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von Mietzi »

Catwoman, auch von mir ein herzliches HALLO.

Ich bin hier seit August mit dabei. Hatte Skiunfall und dann OP am 05.03.12. Zu der blöden Tibiakopffraktur habe ich mir außerdem eine Trümmer-Tibiaschaftfraktur zugezogen. An dieser Stelle will der Knochen nicht so richtig zusammenwachsen. Deshalb war ich 7 Monate an Krücken unterwegs. Vollbelastung ist auch noch manchmal schmerzhaft.

Hier im Forum bist du super aufgehoben. Ich habe auch schon sooo viele Tipps bekommen und noch mehr Aufmunterungen. Im Umfeld gibt es doch nicht immer genug Verständnis, dass alles etwas länger dauert.

Bei meinen letzten Narkosen habe ich immer gesagt, dass mir schnell übel wird. Seit dem ging es mir nach der OP immer gut. Ich würde mir das Metall auch so schnell wie möglich rausnehmen lassen. Es ist ja doch ein Fremdkörper, der dort nicht hingehört.

Liebe Grüße von Mietzi

catwoman
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von catwoman »

Danke für Eure netten und lustigen Worte.
Seidenpfötchen: Habe ich zuviel Gewicht angegeben? (Damals 58Kilo jetzt 53Kilo) :D :D
Eterna und Seidenpfötchen: Stehe während der Wochen um halb 5 auf arbeite ab 6 Uhr.
Kann daher erst am Nachmittag oder Abend ins Forum kommen.
Saphira: Bin nicht die Mutigste und bekomme daher beim Gedanken an eine Spinalanästhesie bereits Herzklopfen.
Bäumchen: Was war anders bei der Narkose Deiner 2. und 3. OP?
Mietzi: War 5Monate im Krankenstand möchte nicht schon wieder in der Arbeit ausfallen.Ausserdem habe ich endlich wieder ein Knie das wie ein Knie aussieht.

Noch eine Frage: wenn ich länger sitze und dann aufstehe ist der 1.Schritt nur unter Schmerzen möglich, bessert sich aber bei jeden weiteren Schritt.Hat oder hatte das auch jemand von Euch?

Wünsche Euch allen einen schönen Abend catwoman

bondgirl1976
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Re: Wieder ein Tibiakopfopfer mit Schrauben

Beitrag von bondgirl1976 »

catwoman hat geschrieben:Noch eine Frage: wenn ich länger sitze und dann aufstehe ist der 1.Schritt nur unter Schmerzen möglich, bessert sich aber bei jeden weiteren Schritt.Hat oder hatte das auch jemand von Euch?
Das habe ich auch! Das sind die wohl üblichen Anlaufschwierigkeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass das Knie einfach auch von den Bänder- und Kapselstrukturen her angegriffen ist und deshalb sich mal schnell verklebt und verklemmt. Was mir immer
ein bisschen hilft (wenn ich dran denke) ist, beim sitzen das Bein öfter ausstrecken und anziehen, mit dem Fuß wackeln usw. Macht zwar das "Gegenüber" immer etwas
nervös wenn ich so rumzappel, ist mir aber dann doch wurscht, hauptsache dem
Knie gehts gut. :)
LG Bondgirl

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