19 Jahre nach dem Unfall: Knieprothese in Sicht

Geschichten und Meinungen rund um Beinbrüche und Knieprobleme

Moderator: Andi Jacomet

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Andi Jacomet
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Re: 19 Jahre nach dem Unfall: Knieprothese in Sicht

Beitrag von Andi Jacomet »

Hallo Limone,

In den USA werden sogar Implantate ambulant eingesetzt (wohl aus versicherungstechnischen Gründen bzw. wegen der Kosten). Vernünftig finde ich das nicht, aber bei richtiger Nachbehandlung geht das wohl schon. So gesehen kann man sicher auch eine Metallentfernung ambulant machen, wenn 2-3mal jemand vorbeikommt zu Hause. Ich persönlich würde das nie wollen.

Anästhesie: Geschmackssache. Und bisweilen auch stimmungsabhängig. Ich hatte für längere EIngriffe gern eine Vollnarkose - angesichts der Nebenwirkungen bei mir (Benommenheit, tagelange Verdauungsprobleme) tendiere ich für die Zukunft aber auch eher für etwas Spinales, wenn mmer möglich, denke ich. Mit Musik auf den Ohren und einer netten Dosis Propofol bekommt man ja auch so kaum etwas mit - oder gar nix.

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Andi Jacomet
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Re: 19 Jahre nach dem Unfall: Knieprothese in Sicht

Beitrag von Andi Jacomet »

Ich habe hier noch ein Video aufgeschaltet von meinem knarzenden Knie... ächz. Auch wenn es kein stechender Schmerz ist - es ist "eklig" und unangenehm.

Limone
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Re: 19 Jahre nach dem Unfall: Knieprothese in Sicht

Beitrag von Limone »

Hallo Andi,

Habe das Video gesehen. :( Wie ist das dann beim Skifahren????
Bei mir hört sich das ganz anders (dumpfer, knubbeliger) an und auch ‚nur‘, wenn sich die Kniescheibe verschoben hat. Ist denke ich was völlig anderes.
So ähnlich kenne ich es vom Nacken, wenn er verspannt ist (seit dem Unfall praktisch ständig, weil ich nicht mehr Bouldern kann).
Was sagt der Physiotherapeut dazu? Ist das Knarzen permanent bei Bewegung und immer gleich oder ist das auch mal weg?
Hoffentlich ist das ein postoperatives Problem, das sich mit der Zeit mit der Bewegung gibt. Ggf. Flüssigkeitsmangel Gewebe?

Ich habe jetzt im März einen neuen Besprechungstermin in meiner Uniklinik für die Metallentnahme bekommen. Hoffentlich wird er nicht wieder verschoben, wegen Corona. Sonst muss ich mir einen niedergelassenen Orthopäden meines Vertrauens suchen. In meiner Region haben alle Orthopäden auch schon mal eine schlechte Bewertung bekommen. Irgendwie habe ich da kein großes Vertrauen.
Dieses Propofol erfrage ich dann beim Besprechungstermin. Danke!

LG limone

Limone
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Re: 19 Jahre nach dem Unfall: Knieprothese in Sicht

Beitrag von Limone »

Hallo Andi,

Kurzer Nachtrag: hatte am 01.April meine Op, mit Spinalanästhesie, mit Schlafmittel. Ich hatte ziemlich Bammel.
Der Ablauf war prima, nix gespürt, Belegschaft nett.
Der Prof. Hat dabei einer Ärztin einiges erklärt, sehr dezent alles. ‚Leider‘ habe ich nicht alles mitbekommen.
Die paar Minuten als ich nicht geschlafen habe, Waren sehr interessant. Habe den Anästhesisten gebeten, kein Schlafmittel mehr nachzugeben. Im Nachhinein ein bisschen schade, nicht mehr mitbekommen zu haben. :D

LG limone

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Andi Jacomet
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Re: 19 Jahre nach dem Unfall: Knieprothese in Sicht

Beitrag von Andi Jacomet »

OK, das hört sich doch sehr gut an! Weiterhin gute Genesung!

Bei mir ist der Unfall heute genau 20 Jahre her. Wer hätte am (Kar)Freitag, dem 13. April 2001, gedacht, dass ich mich im Jahre 2021 in einem eigenen Forum über Knieprothesen austauschen würde... jetzt, kurz nach 18 Uhr anno 2001, lag ich auf der Notfallstation des Kantonsspitals Chur und fand mich in einer vollkommen neuen Situation wieder - komplett wehrlos und auch ahnungslos, was da alles kommt...

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